Autonomes Fahren auf der BUGA

14.05.2019

Innerhalb der ersten Minuten verhalfen die Schüler der 8B den Entwicklern zu neuen Erkenntnissen. Prof. Dr. Bernecker bedankte sich mit einem Lachen bei den Schülern. Im Reallabor BUGA.log stehen in einem Glaskasten sechs kleine Autos. Man kann diese mit dem Smartphone ansteuern und zu unterschiedlichen Parkplätzen leiten. Die Schüler taten dies ganz intuitiv. So soll demonstriert werden, wie autonomes Fahren in der Realität funktioniert. Die Autos bestimmen verkehrsabhängig die eigene Geschwindigkeit und suchen sich einen neuen Parkplatz, falls der gewählte schon besetzt ist. Nach 10 Minuten hatten die Schüler zwei Auffahrunfälle provoziert. Das war so nicht vorgesehen, zeigte den Entwicklern aber Optimierungsmöglichkeiten.

Prof. Dr. Bernecke von der Fachhochschule Heilbronn erklärte sehr anschaulich von der Entwicklung des autonomen Fahrens. Woher wissen die Autos, dass jemand die Straße überquert? Würden solche Fahrzeuge einen Hund überfahren? Erkennen sie, ob sie schon einmal in dieser Gegend unterwegs waren?

Prof. Dr. Bernecke erzählte von der Idee Parkhäuser zu bauen, bei denen man am Eingang sein Auto abgibt und dieses sich dann selbst einen passenden Parkplatz sucht. In der Zukunft sollen die innovativen und nachhaltigen Fahrzeuge in Städten eingesetzt werden, z.B. bei der Paketzustellung oder der Lebensmittelbelieferung. Solche Autos sollen ganz ohne Fahrer und ohne Abgase fahren.

Doch nicht nur in der Theorie wird das autonome Fahren auf der BUGA erklärt. Auch ganz praktisch erprobt die FH den Einsatz dieser Transportfahrzeuge.

Vier verschiedene Fakultäten (insgesamt 10 Personen) entwickelten 4 ½ Jahre lang das, was man nun auf der BUGA anschauen kann: CAROLINE (Wortspiel aus Car und online).

Wenn CAROLINE richtig funktioniert, können das die Bewohner des BUGA-Geländes heute schon erleben. Über eine App erfahren sie, dass für sie ein Paket unterwegs ist. Sie machen per Smartphone einen Termin mit CAROLINE aus. Diese kommt pünktlich zur entsprechenden Adresse und schickt erneut eine Nachricht: „Ich bin nun da. Sie können Ihr Paket abholen.“ Direkt vor der Haustür wartet CAROLINE. Nach einer Identifizierung, die entweder mit dem Smartphone oder einem Transponder erfolgt, öffnet sich ein Fach und man kann sein Paket entnehmen.

CAROLINE wurde auf das Fahrzeuggestell eines Golfcaddys gebaut und fährt mit einer Geschwindigkeit von 6 km/h. Zwei Kameras überwachen 360° des Umfelds und erkennen nicht nur Personen, sondern auch Häuser, Bäume und Tiere. CAROLINE erkennt damit auch, ob sie in diesem Umfeld schon einmal unterwegs war. Rundherum sind sogenannte Bumper angebaut, diese schützen vor Stößen. Die Schutzvorrichtungen und die Kameraüberwachung machen ca. 50% der Kosten aus. Prof. Dr. Bernecke schätzt die Gesamtkosten auf ungefähr 100 000€.

„Ihr könnt euch vor die fahrende CAROLINE werfen, ihr werdet nicht überfahren. CAROLINE stoppt vorher“, versprach Prof. Dr. Bernecke den Schülern.

Leider gab es technische Schwierigkeiten und CAROLINE fuhr an diesem Tag überhaupt nicht. Die Klasse wurde aber eingeladen erneut zu kommen und dann das autonome Fahren in der Praxis anzuschauen … und sich dann vor das Fahrzeug zu werfen!

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